
60 Jahre Treue zum Fanfarenzug Osterburken

Besondere Ehrung für Dr. Bernd Heck

Bild / Bericht: Rainer S.
Das Bild zeigt von links nach rechts: Sonja Beikirch, Rainer Schwab, den Geehrten Dr. Bernd Heck und Ehrenmitglied Andy Heck
Osterburken. Im Rahmen einer feierlichen Stunde durfte der Fanfarenzug Osterburken ein außergewöhnliches Jubiläum feiern. Für seine 60-jährige, treue Mitgliedschaft im Verein wurde Dr. Bernd Heck geehrt. Trotz der großen räumlichen Distanz zu seinem heutigen Wohnort München ließ es sich der Jubilar nicht nehmen, die Glückwünsche persönlich entgegenzunehmen.
Die Übergabe von Präsent und Urkunde erfolgte am Samstag, 30.05.2026, als Dr. Bernd Heck zu Besuch in Osterburken weilte. Die feierliche Ehrung wurde durch den 2. Vorstand Rainer Schwab und das Vorstandsmitglied Sonja Beikirch durchgeführt. Ein besonderer Moment der Freude war das Beisein von Ehrenmitglied Andy Heck, dem Bruder des Geehrten.
Die Erfolgsgeschichte von Dr. Bernd Heck im Fanfarenzug Osterburken begann im Jahr 1965 als Anfänger des Fanfarenspiels. Beim gemütlichen Gespräch im Rahmen der Ehrung wurden amüsante Anekdoten aus den Anfangstagen lebendig: So erinnerte man sich daran, dass die Rahmenbedingungen damals ganz andere waren. In der Ausbildungszeit mussten sich Dr. Bernd Heck und andere junge Anfänger zunächst jeweils eine Fanfare mit einem bereits ausgebildeten Mitglied teilen. Ein Zustand, der aus heutiger Sicht kaum noch vorstellbar ist, den damaligen Eifer aber keineswegs bremste.
Schnell übernahm Dr. Bernd Heck schon in jungen Jahren Verantwortung im Verein und prägte diesen in den folgenden zwei Jahrzehnten maßgeblich. Anfang der 1970er-Jahre leitete er mehrere Jahre als Dirigent die musikalischen Geschicke des Fanfarenzuges. Von 1976 bis in die 1980er Jahre lenkte er sogar als 1. Vorstand die Geschicke des gesamten Vereins und stellte wichtige Weichen für dessen Zukunft.
Bis zum Jahr 1985 blieb er dem Fanfarenzug als aktiver Fanfarenspieler treu, ehe ihn sein beruflicher Lebensweg aus der Heimat wegführte. Nach Stationen in München und Berlin zog es ihn wieder nach München. Die Verbindung riss jedoch nie ab. Ein besonderer Höhepunkt dieser andauernden Verbundenheit war das Jahr 2001: Als der Fanfarenzug Osterburken am weltberühmten Münchner Oktoberfest-Umzug teilnahm, wirkte Dr. Bernd Heck im Vorfeld von seinem neuen Wohnort aus maßgeblich an der Organisation dieses logistischen Großprojekts mit.
Wie tief diese gegenseitige Wertschätzung verankert ist, zeigte sich auch im Jahr 2013. Zum 60. Geburtstag des Jubilars reiste der gesamte Fanfarenzug heimlich nach Berlin, um ihm ein unvergessliches Überraschungs-Ständchen zu bringen.
Die Vorstandschaft des Fanfarenzugs Osterburken sprach dem Jubilar einen tiefen Dank für sein langjähriges Engagement und seine prägende Vereinsarbeit aus. Er bleibt für den gesamten Verein ein großes Vorbild an Vereinstreue.
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